Regenwassertank Vergleich 2026: die besten Modelle
Von Markus Weber · Aktualisiert im Juni 2026
Regenwassertank: Welches Modell ist das beste?
Für die meisten ist die Kunststofffass Agrohit Regentonne 220 l mit Weithals und Deckel die ausgewogenste Wahl: und mit dem höchsten Vergleo-Score (94 von 100). Wer besonders viel Fassungsvermögen braucht, greift zur Regentonne Kreher XXL Aqua Tower Wassertonne mit Wasserhahn mit 500 l. Die günstigste Alternative ist die Regentonne Spetebo Universaltonne 100 Liter mit Deckel aus Kunststoff für rund 39 Euro.

Wer einen Regenwassertank sucht, steht vor einer großen Auswahl mit deutlichen Qualitätsunterschieden. Wir haben 23 Regenwassertank nach nachvollziehbaren Kriterien verglichen — die Preise reichen von 29 € bis 250 €. Worauf es bei der Auswahl ankommt und welche Modelle überzeugen, zeigt dieser Ratgeber.
- 1.Kunststofffass Agrohit Regentonne 220 l mit Weithals und Deckel94
- 2.200 Liter Metallfass als Brenntonne oder Regentonne93
- 3.Regentonne Kreher XXL Aqua Tower Wassertonne mit Wasserhahn86
- 4.Regentonne Spetebo Universaltonne 100 Liter mit Deckel aus Kunststoff85
- 5.Regentonne Ondis24 500 Liter mit Deckel und Auslaufhahn82
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Kunststofffass Agrohit Regentonne 220 l mit Weithals und Deckel
- ✓ fertig montiert
- ✓ Platz für Gießkanne
- ✓ mit Auslaufhahn inkl.
- Regenwasser geeignet für
- + Fassungsvermoegen überdurchschnittlich (89/100)
- + Preisniveau überdurchschnittlich (88/100)
(Skala 50–100, kein Test)
Warum Platz 1? — den Rechenweg ansehen
Der Vergleo-Score ist ein berechneter Preis- & Verfügbarkeits-Vergleich aus den unten gewichteten Kriterien — keine Qualitätsnote.

200 Liter Metallfass als Brenntonne oder Regentonne
fertig montiert · Platz für Gießkanne · mit Auslaufhahn inkl. · Regenwasser geeignet für
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- fertig montiert
- Ja
- Platz für Gießkanne
- Ja
- mit Auslaufhahn inkl.
- Ja
- geeignet für
- Regenwasser
- mit Deckel
- Ja
- Fassungsvermögen
- 450 l l
Der Vergleo-Scoreist ein berechneter Preis- & Verfuegbarkeits-Vergleich, keine Qualitaetsnote.

Regentonne Kreher XXL Aqua Tower Wassertonne mit Wasserhahn
fertig montiert · Platz für Gießkanne · mit Auslaufhahn inkl. · Regenwasser, Bepflanzung geeignet für
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- fertig montiert
- Ja
- Platz für Gießkanne
- Ja
- mit Auslaufhahn inkl.
- Ja
- geeignet für
- Regenwasser, Bepflanzung
- mit Deckel
- Ja
- Fassungsvermögen
- 500 l l
Der Vergleo-Scoreist ein berechneter Preis- & Verfuegbarkeits-Vergleich, keine Qualitaetsnote.

Regentonne Spetebo Universaltonne 100 Liter mit Deckel aus Kunststoff
fertig montiert · Platz für Gießkanne · mit Auslaufhahn inkl. · Regenwasser geeignet für
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- fertig montiert
- Ja
- Platz für Gießkanne
- Ja
- mit Auslaufhahn inkl.
- Ja
- geeignet für
- Regenwasser
- mit Deckel
- Ja
- Fassungsvermögen
- 310 l l
Der Vergleo-Scoreist ein berechneter Preis- & Verfuegbarkeits-Vergleich, keine Qualitaetsnote.

Regentonne Ondis24 500 Liter mit Deckel und Auslaufhahn
fertig montiert · Platz für Gießkanne · mit Auslaufhahn inkl. · Regenwasser, Bepflanzung geeignet für
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- fertig montiert
- Ja
- Platz für Gießkanne
- Ja
- mit Auslaufhahn inkl.
- Ja
- geeignet für
- Regenwasser, Bepflanzung
- mit Deckel
- Ja
- Fassungsvermögen
- 360 l l
Der Vergleo-Scoreist ein berechneter Preis- & Verfuegbarkeits-Vergleich, keine Qualitaetsnote.

Regentonne Ondis24 Wassertonne für Balkon und Terrasse, 100 Liter
fertig montiert · Platz für Gießkanne · mit Auslaufhahn inkl. · Regenwasser geeignet für
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- fertig montiert
- Ja
- Platz für Gießkanne
- Ja
- mit Auslaufhahn inkl.
- Ja
- geeignet für
- Regenwasser
- mit Deckel
- Ja
- Fassungsvermögen
- 240 l l
Der Vergleo-Scoreist ein berechneter Preis- & Verfuegbarkeits-Vergleich, keine Qualitaetsnote.

Regentonne Regenwassertonne Wasserbehälter 160L 200L
fertig montiert · Platz für Gießkanne · mit Auslaufhahn inkl. · Regenwasser geeignet für
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- fertig montiert
- Ja
- Platz für Gießkanne
- Ja
- mit Auslaufhahn inkl.
- Ja
- geeignet für
- Regenwasser
- mit Deckel
- Ja
- Fassungsvermögen
- 240 l l
Der Vergleo-Scoreist ein berechneter Preis- & Verfuegbarkeits-Vergleich, keine Qualitaetsnote.

Regentonne vidaXL Wassertank 250L klappbar
Platz für Gießkanne · mit Auslaufhahn inkl. · Regenwasser geeignet für · mit Deckel
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- Platz für Gießkanne
- Ja
- mit Auslaufhahn inkl.
- Ja
- geeignet für
- Regenwasser
- mit Deckel
- Ja
- Fassungsvermögen
- 240 l l
Der Vergleo-Scoreist ein berechneter Preis- & Verfuegbarkeits-Vergleich, keine Qualitaetsnote.

Regentonne Mauser PE Spannring Deckelfass 60 Liter mit UN-X/S Zulassung
fertig montiert · Platz für Gießkanne · mit Auslaufhahn inkl. · Regenwasser, Bepflanzung geeignet für
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- fertig montiert
- Ja
- Platz für Gießkanne
- Ja
- mit Auslaufhahn inkl.
- Ja
- geeignet für
- Regenwasser, Bepflanzung
- mit Deckel
- Ja
- Fassungsvermögen
- 200 l l
Der Vergleo-Scoreist ein berechneter Preis- & Verfuegbarkeits-Vergleich, keine Qualitaetsnote.

Regentonne Kreher Regensammler für 100 Liter mit Standfuß und Wasserhahn
fertig montiert · Platz für Gießkanne · mit Auslaufhahn inkl. · Regenwasser, Bepflanzung geeignet für
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- fertig montiert
- Ja
- Platz für Gießkanne
- Ja
- mit Auslaufhahn inkl.
- Ja
- geeignet für
- Regenwasser, Bepflanzung
- mit Deckel
- Ja
- Fassungsvermögen
- 210 l l
Der Vergleo-Scoreist ein berechneter Preis- & Verfuegbarkeits-Vergleich, keine Qualitaetsnote.
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Regenwassertank Vergleich 2026: Diese 10 Modelle überzeugen im Preis-Leistungs-Check (39 bis 51 Euro)

Beim Kauf eines Regenwassertanks entscheiden vor allem Fassungsvermögen, Material und die Qualität der Überlauflösung darüber, ob die Investition langfristig sinnvoll ist. Wer Regenwater gezielt zur Gartenbewässerung nutzen will, spart damit je nach Gartengröße zwischen 40 und 60 Prozent der Trinkwasserkosten ein.
Warum sich ein Regenwassertank rechnet
Trinkwasser ist in Deutschland vergleichsweise teuer. Der Durchschnittspreis liegt bei rund 2,10 Euro pro Kubikmeter, in manchen Regionen bereits über 3 Euro. Wer 200 Quadratmeter Garten bewässert und dabei 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter und Woche einsetzt, kommt im Sommer schnell auf 2.000 bis 3.000 Liter wöchentlich. Eine Zisterne oder ein großer Regenwassertank amortisiert sich je nach Modell und Wassermenge in wenigen Jahren.
Abgesehen von der Kostenersparnis hat Regenwasser einen entscheidenden agronomischen Vorteil: Es ist kalkfrei, leicht sauer (pH 5,5 bis 6,5) und damit für Pflanzen wie Rhododendren, Heidelbeeren oder Hortensien weit besser verträglich als Trinkwasser. Auch Rasenflächen entwickeln sich mit Regenwasser gleichmäßiger, weil keine Kalkflecken entstehen.
Unterirdisch oder oberirdisch: die Grundsatzentscheidung
Regenwassertanks gibt es in zwei grundlegend verschiedenen Varianten, und die Wahl hängt vom Platzbedarf, dem Budget und dem geplanten Verwendungszweck ab.
Oberirdische Tanks (auch Regentonnen oder Slim-Tanks) stehen sichtbar im Garten, fassen typischerweise zwischen 120 und 800 Litern und kosten ab 30 bis 200 Euro. Sie lassen sich ohne Baggerarbeiten aufstellen, sind wartungsarm und bei Bedarf leicht umzusetzen. Der Nachteil: Im Sommer erhitzt sich das Wasser in dunklen Kunststoffbehältern schnell auf über 30 Grad Celsius, was Algenbildung begünstigt. Dunkle, UV-stabile Varianten reduzieren diesen Effekt, lösen ihn aber nicht vollständig.
Unterirdische Zisternen werden eingegraben und fassen je nach Modell zwischen 1.500 und 10.000 Litern, Sonderanfertigungen noch mehr. Das Erdreich sorgt für konstant niedrige Temperaturen (8 bis 12 Grad), was Algen kaum eine Chance lässt. Für die Entnahme wird eine Regenfasspumpe benötigt, die das Wasser nach oben befördert. Der Installationsaufwand ist deutlich höher: Erdaushub, Kosten für den Tank selbst (300 bis 2.000 Euro je nach Größe) und gegebenenfalls ein Fachbetrieb für den Anschluss.
Für einen Standardgarten von 300 bis 600 Quadratmetern ist ein unterirdischer Tank von 3.000 bis 5.000 Litern eine sinnvolle Dimensionierung. Kleingärten kommen mit oberirdischen Tanks von 300 bis 500 Litern aus.
Materialien im Vergleich
Der Werkstoff des Tanks beeinflusst Lebensdauer, Gewicht, Preis und Hygiene. Auf dem Markt dominieren drei Materialien.
Polyethylen (PE) ist mit Abstand am häufigsten verbaut. Das Material ist korrosionsbeständig, lebensmittelechte Varianten sind erhältlich (Kennzeichnung: FDA-konform oder KTW-Prüfzeugnis), und Polyethylen-Tanks sind vergleichsweise günstig. Ein 1.000-Liter-IBC-Container aus HDPE kostet neu zwischen 150 und 300 Euro. Der Nachteil: PE ist durchlässig für Licht, sofern der Tank nicht eingefärbt ist. Schwarze oder dunkelgrüne Tanks sind hier die bessere Wahl.
Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) wird vor allem für große Zisternen ab 5.000 Litern eingesetzt. GFK ist formstabil, langlebig (Herstellerangaben: 30 bis 50 Jahre) und eignet sich besonders für das Eingraben, da das Material dem Erddruck standhält. Die Preise beginnen bei etwa 800 Euro für eine 3.000-Liter-Zisterne, nach oben gibt es kaum eine Grenze.
Beton-Zisternen sind die klassische Lösung, besonders im Handwerk und bei größeren Grundstücken. Sie sind robust, langlebig und scheren sich nicht um UV-Strahlung oder Erddrücke. Allerdings müssen Betonbehälter innen mit einer geeigneten Beschichtung versehen sein, sonst erhöht sich der pH-Wert des gesammelten Wassers erheblich. Neuere Fertigbetonteile sind oft bereits werkseitig beschichtet.
Fassungsvermögen richtig berechnen
Ein verbreiteter Fehler beim Kauf ist es, einen zu kleinen Tank zu wählen. Die Faustformel lautet: Bei einer Dachfläche von 100 Quadratmetern und einem mittleren Jahresniederschlag von 700 Millimetern fallen rund 70.000 Liter Wasser pro Jahr vom Dach. Davon gehen durch Verdunstung, Firstbereich und Abfluss etwa 20 bis 30 Prozent verloren. Realistisch nutzbar sind also 50.000 bis 55.000 Liter. Gleichzeitig sollte der Tankinhalt innerhalb von etwa sechs Wochen verbraucht werden, damit das Wasser frisch bleibt.
Für die reine Gartenbewässerung eines Haushalts mit 400 Quadratmetern Gartenfläche und saisonalem Betrieb von Mai bis September empfehlen sich 3.000 bis 5.000 Liter. Wer das Wasser zusätzlich für Toilettenspülung oder Waschmaschine nutzen will, braucht 6.000 bis 10.000 Liter, verbunden mit einer Hausanlage und einem zertifizierten Rückflussverhlinderer (nach DIN EN 1717), damit kein Regenwasser ins Trinkwassernetz gelangt.
Filter und Einlaufsystem: oft unterschätzt
Der Filter vor dem Tank ist genauso wichtig wie der Tank selbst. Laubblätter, Vogelkot und Feinpartikel verstopfen Leitungen und fördern Bakterienwachstum. Das Mindeste ist ein Grobfilter am Fallrohr (Maschengröße 0,35 bis 0,5 mm), besser ein selbstreinigender Tangentialfilter, der den Schmutz kontinuierlich abspült. Schachtfilter, die unterirdisch vor dem Tank sitzen, sind die gründlichste Lösung: Sie halten Partikel ab 0,35 mm zurück und reinigen sich bei jedem Regen selbst.
Zusätzlich empfiehlt sich ein sogenannter Beruhigungs-Einlauf im Tank selbst: Das einlaufende Wasser wird langsam abgeleitet, ohne den Schlamm am Tankboden aufzuwirbeln. Modelle von Garantia, 4Rain oder Graf (alle deutschen Hersteller) haben solche beruhigten Einläufe bereits integriert.
Der Überlauf muss abgedichtet und an die Kanalisation oder versickerungsfähige Flächen angeschlossen sein. In vielen Kommunen ist das gesetzlich vorgeschrieben; das Wassergesetz der jeweiligen Länder gilt. Wer den Überlauf ins offene Erdreich leitet, riskiert Erdrutsch oder Feuchtigkeitsschäden am Fundament.
Pumpe und Druckversorgung
Oberirdische Tanks lassen sich per Schwerkraft anzapfen, wenn der Entnahmepunkt tiefer liegt als der Tankboden. Das funktioniert etwa für Gießkannen. Für Bewässerungsanlagen, Sprinkler oder das Befüllen des Pools ist eine Pumpe nötig.
Für den Anschluss einer Regenfasspumpe an eine Zisterne sollte die Pumpenleistung zur Rohrleitungslänge und zum Druckbedarf passen. Eine Tauchdruckpumpe (z.B. Grundfos SB 3-35 A, ca. 230 Euro) hängt direkt im Tank und arbeitet geräuscharm; eine Kreiselpumpe steht extern und saugt das Wasser an (Saugtiefe maximal 7 bis 8 Meter). Für unterirdische Zisternen tiefer als 6 Meter ist eine Tiefbrunnenpumpe die sicherere Wahl.
Wer Pflanzen mit einem Drucksprüher behandelt oder begleitend Schädlingsbekämpfungsmittel ausbringt, sollte das Regenwasser aus dem Tank nutzen, da kalkarmes Wasser die Wirkstoffkonzentration nicht beeinflusst.
Beliebte Modelle und Hersteller im Überblick
Garantia ist einer der bekanntesten deutschen Hersteller und bietet sowohl oberirdische Tanks (Rund-Regentonne 350 l, ca. 75 Euro) als auch unterirdische Zisternen bis 6.800 Litern an. Graf aus Baden-Württemberg stellt GFK-Zisternen her (z.B. Carat S 3.750 l, ca. 850 Euro ohne Einbau) und setzt auf langlebige Materialien mit 20-jähriger Herstellergarantie.
Für Einsteiger gut geeignet ist die AQUAGART-Regentonne mit 210 Litern für rund 45 Euro: robustes PE, UV-stabil, mit integriertem Deckel und Überlauf. Wer mehr Kapazität für wenig Geld will, greift zu einem IBC-Container (1.000 l, ca. 80 bis 200 Euro je nach Zustand). Wichtig: Gebrauchte IBC-Container sollten ausschließlich aus der Lebensmittelbranche stammen (Kennzeichnung UN 31 HA1); Behälter aus der Chemiebranche sind selbst nach mehrfacher Reinigung nicht für Gartenwasser geeignet.
Pflege und Wartung
Ein Regenwassertank braucht wenig, aber regelmäßige Aufmerksamkeit. Einmal jährlich empfiehlt sich eine Sichtprüfung des Filters und eine Sichtkontrolle des Tankinneren auf Schlammablagerungen. Alle drei bis fünf Jahre sollte der Schlammboden des Tanks (meist 5 bis 10 Zentimeter) abgepumpt werden. Dafür genügt eine gewöhnliche Schmutzwasserpumpe.
Algen entstehen, wenn Licht in den Tank gelangt. Verdunkelte Tanks und dicht schließende Deckel verhindern das. Wer trotzdem Algenprobleme hat, kann das Wasser mit 10 ml unverdünntem Wasserstoffperoxid (3 %) pro 1.000 Liter behandeln; das Mittel ist für Pflanzen unbedenklich und zerfällt rückstandslos zu Wasser und Sauerstoff.
Mücken nutzen Wasserflächen als Brutplatz. Ein engmaschiges Gitter (< 1 mm) am Einlauf und Überlauf genügt, um das zu verhindern. Bei Regentonnen ohne integrierten Deckel bieten Mückennetze (z.B. UNUS Mückengitter, ca. 8 Euro) eine schnelle Lösung.
Im Winter sollte oberirdischer Tanks möglichst leer oder nur teilbefüllt sein, da gefrierendes Wasser das Material sprengen kann. PE-Tanks ab 3 mm Wandstärke (Herstellerangabe prüfen) überstehen leichte Fröste in der Regel schadlos; GFK und Beton sind frostfest.
Rechtliches und Genehmigungen
In den meisten deutschen Bundesländern gilt: Wer Regenwasser nur für die Gartenbewässerung nutzt, braucht keine Genehmigung. Wer es in der Hausinstallation verwenden will (Toiletten, Waschmaschine), muss den Wasserversorger informieren und einen Rückflussverhinderer nach DIN EN 1717 einbauen lassen. Die Rohrleitungen des Regenwassersystems müssen dauerhaft als „Kein Trinkwasser" gekennzeichnet sein.
In Wasserschutzgebieten gelten verschärfte Regelungen; hier ist eine Anfrage bei der Unteren Wasserbehörde Pflicht, bevor der Tank eingegraben wird. Die Einleitungserlaubnis für den Überlauf hängt ebenfalls von der Kommune ab.
Wer seinen Gartenschlauch an die Zisterne anschließt und mit einer Rückenspritze oder einem Bewässerungssystem arbeitet, sollte sicherstellen, dass der Schlauch nicht mit dem Trinkwassernetz verbunden ist, solange er am Regenwassertank hängt.
Kaufberatung nach Einsatzszenario
Balkon oder kleiner Garten (unter 50 m²): Eine Regentonne mit 100 bis 300 Litern reicht aus. Empfehlung: Graf Speedy 130 (ca. 40 Euro) oder die Garantia Rund-Regentonne 200 Liter (ca. 55 Euro) mit Sockel und Hahn.
Mittelgroßer Garten (50 bis 300 m²): Ein oberirdischer Kunststofftank mit 500 bis 800 Litern oder ein IBC-Container. Wer ein ordentlicheres Erscheinungsbild möchte, greift zu den verkleideten Holz-Design-Regentonnen von Garantia (Wood Style 400 l, ca. 110 Euro), die wie ein Holzfass aussehen.
Großer Garten oder Hausbewässerung (über 300 m²): Eine unterirdische Zisterne ab 3.000 Litern ist hier der richtige Weg. Mit einer angeschlossenen Regenfasspumpe und einem Schlauchsystem lässt sich die komplette Gartenbewässerung automatisieren. Wer auch den Schlauchwagen an die Zisterne koppeln will, braucht mindestens 1,5 bar Ausgangsdruck von der Pumpe.
Haus mit Grauwassernutzung: Hier ist eine Zisterne ab 5.000 Litern mit zugelassenem Druckkessel und Hausautomation sinnvoll. Die Mehrkosten amortisieren sich bei einer vierköpfigen Familie innerhalb von 7 bis 10 Jahren.
Was unabhängige Tests beitragen
Stiftung Warentest hat Regentonnen und Regenwassersysteme in der Vergangenheit mehrfach untersucht, dabei vor allem Material, UV-Beständigkeit und die Qualität der Überlaufsysteme bewertet. Aktuelle Testergebnisse sollten dort direkt nachgeschlagen werden, da sich das Modellportfolio der Hersteller regelmäßig ändert.
Darüber hinaus prüft das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) Zisternen, die für die Hauswasseranlage zugelassen sein sollen. Einschlägig sind außerdem die Vorgaben des DVGW-Arbeitsblatts W 555, das Mindestandforderungen an Regenwasseranlagen für Brauch- und Bewässerungszwecke definiert. Wer eine Zisterne im Rahmen einer staatlich geförderten Maßnahme einbauen lassen will (einige Kommunen fördern Regenwasseranlagen mit bis zu 3.000 Euro), findet bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und auf den Seiten der jeweiligen Stadtwerke aktuelle Förderprogramme.
Häufige Fragen
Worauf sollte ich beim Kauf eines Regenwassertank achten?
*[Redaktion: wichtigste Kaufkriterien beantworten.]*
Wie viel kostet ein guter Regenwassertank?
Im Vergleich liegen die Preise zwischen 29 € bis 250 €. *[Redaktion: Preisklassen einordnen.]*
[Redaktion: dritte häufige Frage zu Regenwassertank ergänzen]
*[Antwort ergänzen.]*







